Jedes Jahr, ab 2008, finden in dem Gebiet Tjumen das Allrussische Forum „E-Government (elektronische öffentliche Verwaltung) - ein moderner Mechanismus des Regionalmanagements“ und die Fachausstellung der Informationstechnologien „INFOTECH“ statt.
Seit 2018 hat die Veranstaltung ihren Namen geändert. Tjumener digitales Forum und die Ausstellung der Informationstechnologien „INFOTECH“ werden traditionell im Herbst im Rahmen der regionalen IT-Woche abgehalten. Das Ziel der Forum-Ausstellung ist es, eine effektive Plattform für den Erfahrungsaustausch bei der Umsetzung von föderalen und regionalen Projekten in der digitalen Wirtschaft sowie die Interaktion von Regierungsvertretern und IT-Unternehmen, um die erfolgreichsten Praktiken im Bereich der Informationstechnologien zu verbreiten, zu schaffen.
Der Diskussionsteil der Veranstaltung richtet sich an Vertreter verschiedener Regierungsebenen, führende russische und internationale IT-Unternehmen und ist für die Besprechung neuer Technologien und Perspektiven der Entwicklung der Branche bestimmt. Der Ausstellungsteil der Veranstaltung richtet sich sowohl an Fachleute, als auch an gewöhnliche Bürger und bietet die Möglichkeit an, die Innovationen der Welt der Informationstechnologien in der Praxis kennenzulernen.
Während ihrer Arbeit wurde die Veranstaltung weithin bekannt. Mit jedem Jahr steigt die Anzahl der Teilnehmer, die Geografie verbreitet sich, die Anzahl der Sprecher und Gäste aus anderen Ländern nimmt zu.
Im Oktober 2018 fand die Veranstaltung zum elften Mal statt. Sie wurde von mehr als 2500 Menschen besucht. Eines der wichtigsten Ereignisse des Forums war die Unterzeichnung einer dreiseitigen Vereinbarung zur Schaffung des Projekts „Kluge Region“ in dem Gebiet Tjumen. Sie wurde vom Gouverneur des Gebietes Tjumen, Alexander Moor, Vizepräsidenten, Direktor der makroregionalen Zweigstelle „Ural“ von PAO Rostelecom Sergej Gusew und stellvertretenden Rektor der Universität der Industrie Tjumen (IUT) Weronika Efremowa, unterzeichnet.
Für die Teilnehmer und Gäste des Ausstellungsforums gab es zwei Tage lang etwa 12 Diskussionsplattformen und runde Tische, etwa 10 interaktive Workshops und mehr als 50 Messestände, wo jeweils digitale Trendtechnologien vorgestellt wurden.