19 Juli 2017
Das Gebiet Tjumen und Ungarn planen ihre Zusammenarbeit

Der Gouverneur des Gebiets Tjumen Wladimir Jakuschew hat am 19. Juli das Treffen mit der Delegation aus Ungarn geleitet von dem Außerordentlichen und Bevollmächtigten Botschafter Ungarns in der Russischen Föderation Janos Balla durchgeführt.

In die letzte Zeit entwickelt sich die tjumenisch-ungarische Zusammenarbeit besonders aktiv. Die Seiten besuchen einander immer öfter, die Zusammenarbeit in dem Bildungsbereich rasch. Die staatliche Universität Tjumen hat offiziell die internationale Sommerschule „Business-Russisch“ geöffnet, die auch die ungarischen Schüler besuchen.

Wladimir Jakuschew betonte, dass die Zusammenarbeit von Ungarn und Tjumen mehr als 10 Jahre dauert. Der Gouverneur hat die wirtschaftliche Kennzahlen des Gebiets dargestellt und die Hauptbereiche bestimmt, an den die beiden Seiten interessiert sind.

„Ich finde, dass die Möglichkeiten für die Entwicklung des Handels in Tjumen und Ungarn relativ hoch sind. Wir sind bereit, die Partnerschaft in Bereichen Agrar- und Lebensmittelindustrie, die gemeinsamen Projekte in Bereichen Wohn- und Kommunalwirtschaft, Gesundheitswesen und Tourismus zu unterstützen sowie im Bereich Innovationen und neuen Technologien zusammen zu arbeiten. Manche ungarische Firmen haben eine positive Erfahrung in der Partnerschaft mit den Regionen Russlands in verschiedenen Bereichen; das Gebiet ist auch offen für die Investoren. Deswegen schlage ich vor, das Projekt für den Bau des Getreidehubs in dem Industriepark des Gebiets Tjumen zu betrachten. Im Jahre 2016 wurde 1.4 Millionen Tonnen Getreide in der Saison geerntet. Der Bau der Halle für die Lagerung und Verarbeitung des Getreides ist aussichtsreich für seinen weiteren Export. Die Regierung des Gebiets Tjumen wird die gemeinsame Produktion von den Bussen in der Region sowie die Teilnahme der ungarischen Firmen in der Durchführung des Projekts „Die Medizinstadt“ unterstützen“, so der Gouverneur.

Der Außerordentliche und Bevollmächtigte Botschafter Ungarns in der Russischen Föderation Janos Balla betonte, dass es viele interessante Projekte und Möglichkeiten für die Zusammenarbeit mit den Regionen Russlands gibt.

„Russland ist der strategische Partner Ungarns. Die Partnerschaft zwischen den Ländern entwickelt sich rasch. Das beiderseitige Interesse der Unternehmen ist auch zu sehen“, meinte er und führte Beispiele der möglichen Richtungen in der Entwicklung der Zusammenarbeit an: Das sind der Agrarsektor, die Lebensmittelindustrie, die Herstellung des Beifutters für Rinder, Tourismus und Ausbildung. „Außerdem entwickelt sich in Ungarn die Tendenz, die Spaßbäder mit dem Mineralwasser zu bauen, so könnte diese Erfahrung interessant für das Gebiet Tjumen sein, sowie die Projekte, die mit der Zucht von den Pflanzen und Tieren verbunden sind“, fügte er hinzu.

An dem Treffen waren die Geschäftsführer von zwei ungarischen Firmen anwesend, die die Ideen für das weitere Zusammenwirken mit den tjumenischen Unternehmen vorgeschlagen haben. Eines der Projekte ist mit dem Bau der Zuchtzentrums für die Aufzucht der Zuchttiere von der Holstein-Friese Rasse verbunden. Diese Tiere werden zu den harten Klimabedingungen in Sibirien adaptiert. Diese ungarische Firma liefert schon eigene Jahre die Rinder in manche tjumenische Farmen.

„Das ist ein aussichtsreicher Vorschlag und ein gewinnbringendes Projekt sowohl für das Gebiet Tjumen als auch für den potentiellen Investor“, äußerte der Gouverneur seine Meinung dazu. Die Seiten haben sich bereit erklärt, die Möglichkeit und Bedingungen der Durchführung des Projekts ausführlich zu besprechen.

Im Kommentar zu den Ergebnissen des Treffens mit der Delegation aus Ungarn betonte Wladimir Jakuschew, dass die Region die aktive Investitionspolitik weiter führt. „Viele Treffen und Verhandlungen erlauben uns die Anknüpfungspunkte zu bestimmen und die erfüllbaren Projekte zu planen, die in der Zukunft als die neuen Betriebe, Arbeitsplätze, Steuerquellen zu sehen werden und die Entwicklung der Wirtschaft bestimmen werden. Wir teilen nicht die Investoren in äußere und innere, große und kleine ein. Wir sind offen für die Mitarbeit mit allen, wer bereit ist, in das Gebiet Tjumen zu investieren“, zog der Gouverneur das Fazit.

Die Quelle: Der Pressedienst des Gouverneurs von dem Gebiet Tjumen